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Rechtsfragen rund um den Hausbau

Viele Menschen träumen vom eigenen Haus. Der Bau eines Hauses ist die größte Investition im Leben eines jeden Häuslebauer. Vor allem in Zeiten von geringen Bauzinsen steigt die Nachfrage rapide an, wodurch eine Immobilie momentan auch eine attraktive Anlageform darstellt. Nicht umsonst ist die Anzahl der Baugenehmigungen momentan auf dem höchsten Stand seit 10 Jahren. Jedoch gibt es vor dem Hausbau sowohl finanzielle als auch rechtliche Fragen zu klären. Vor allem die rechtlichen Aspekte sind sehr kompliziert und nicht für jeden Normalbürger verständlich. Daher sollten Sie sich vorab bei einem Experten über das Baurecht informieren. So sind Sie mit Experten wie unter flegl-rechtsanwaelte.de auf der sicheren Seite. Was sollten Sie vor und während eines Baus beachten? Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir für Sie einige wichtige Informationen zum Thema Baurecht zusammengestellt.

In Deutschland ist das Baurecht ein komplexes Unterfangen und unterscheidet sich je nach Bundesland. So gelten in Hamburg andere Regeln und Vorschriften als in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern. Vor dem Bauen sollten Sie das lokale Bauamt kontaktieren. So können Sie erfahren, was man beim Bauen beachten muss und ob eine Baugenehmigung notwendig ist.

Privates Baurecht

Der Jurist unterscheidet zwischen privatem und öffentlichem Baurecht. Das private Baurecht kommt aus dem Zivilrecht. Hierbei werden die rechtlichen Beziehungen zwischen den Baubeteiligten geregelt. Das betrifft alle Verträge, die zwischen dem Bauherrn und Bauunternehmen, Ingenieuren oder Architekten geschlossen werde.

Öffentliches Baurecht

Wenn die zivilrechtlichen Angelegenheiten geklärt sind, ist das Wichtigste bereits geklärt, bevor Sie mit Ihrem Bauvorhaben starten können. Das konkrete Bauvorhaben wird durch das öffentliche Baurecht geregelt. Man unterscheidet zwischen Bauplanungsrecht und Bauordnungsrecht.

Bauplanungsrecht

Beim Bauplanungsrecht wird geregelt, unter welchen Bedingungen ein Grundstück gebaut werden darf. Hier wird unter anderem die Qualität des Bodens überprüft und ob der Boden für einen Hausbau geeignet ist. Dadurch soll eine geordnete städtebauliche Entwicklung sichergestellt werden. Als Grundlage wird eine Bauleitplanung genutzt.

Bauordnungsrecht

Neben dem Bauplanungsrecht müssen Sie beim Hausbau noch das Bauordnungsrecht beachten. Hier wird Ihnen vorgeschrieben, wie Sie auf Ihrem Grundstück bauen dürfen und wie nicht. Im Wesentlich sollen dadurch Gefahrenpotenzialen beim Hausbau minimiert werden. Dazu gehören unter anderem Verkehrssicherheit und Brandschutz.

Rechtsanwalt für Baurecht hinzuziehen

Da das Baurecht ziemlich komplex ist, kann es sinnvoll sein, einen Rechtsanwalt für Baurecht zu beauftragen. Zwar sind damit Zusatzkosten verbunden, im Vergleich zur Gesamthöhe des Bauvorhabens sind diese aber gering. Im Laufe eines Hausbaues kommt es nämlich zu vielen Streitigkeiten und Betrugsfällen. Davon haben Sie sicherlich schon im Fernsehen gesehen. Damit Ihnen so was nicht passiert, kann juristischer Beistand sehr hilfreich sein.

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